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Marie-Belle Sandis | Presse - Rezensionen | zurück zur Übersicht | weitere Rezensionen



Madama Butterfly (G. Puccini), Aalto-Theater Essen

Marie-Belle Sandis ist ihr (Karine Babajanyan), mit sattem Mezzo, in intensiver Darstellung eine mehr als adäquate Partnerin. DER OPERNFREUND Mai 2011 - Martrin Freitag

Ihren Kollegen in nichts nach stand Marie-Belle Sandis, die die Suzuki mit perfekt ansprechendem, emotional geführtem Mezzosopran sang. DER OPERNFREUND Mai 2011 - Ludwig Steinbach

Musikalisch war sie (Marie-Belle Sandis) den Anforderungen problemlos gewachsen, weil die Stimme einiges Volumen in der Tiefe hat und somit auch in der unteren Lage nicht an Rundung und Klang verliert, ohne dass ihre Besitzerin forcieren müsste oder das Brustregister grob aktivieren müsste. ONLINE MUSIK MAGAZIN Mai 2011 - Thomas Tillmann (besuchte Vorstellung am 10.05.11)


Der Rosenkavalier (R. Strauss), Nationaltheater Mannheim

Ein kompletter Octavian ist dagegen Marie-Belle Sandis. In ihrem schwarzen Outfit und den schwarzen Haaren könnte sie auch mal an Michael Jackson erinnern. Auch die Rolle der Mariandl durchdringt sie sympatisch, spielt überhaupt mit grossem Animo, was sich auch glänzend in ihrem schönen voluminös timbrierten Mezzosopran widerspiegelt. DER NEUE MERKER Januar 2011 - Friedeon Rosén

Marie-Belle Sandis ist mit wohlgerundetem Mezzo immer wieder ein hinreissender Octavian, der seine weibliche Tarnrolle als Trampel Mariandl auskostet. MANNHEIMER MORGEN 26.01.11 - Waltraut Brunst


Il Barbiere di Siviglia (G. Rossini), Nationaltheater Mannheim

Marie-Belle Sandis glänzend disponiert als Rosina, jede Seelenbewegung wird doppelt umgesetzt, stimmlich wie schauspielerisch. Kleines Mädchen mit grossen Gefühlen, und eine Stimme mit grosser Ausstrahlung. OPERNNETZ Dezember 2010 - Frank Herkommer

Eine bezaubernde Rosina ist Marie-Belle Sandis, die in vollem Umfang den Belcantoansprüchen gerecht wird. In ihrer Auftrittsarie Una voce poco fa - Eine Stimme hört ich eben schaltet sie bravourös zwischen liebevollem Mädchen und bissiger Schlange. Ihr sattes Bruststimme Timbre kam ihr in diesem Fall sehr zu gute, nicht zu vergessen ihre Virtuosität und Koloratursicherheit. OPERAPOINT 04.12.10 - Daniel Rilling

Einen sehr tiefgründigen, dabei sinnlichen und flexiblen Mezzosopran brachte die schon oft bewährte Marie-Belle Sandis für die Rosina mit. DER OPERNFREUND Dezember 2010 - Ludwig Steinbach

Marie-Belle Sandis' Rosina gefiel uns am besten, da sie gestochen scharfe, rhythmisch prägnante Koloraturen sang und auch sonst mit sauber geführter Stimme überzeugen konnte. RHEIN-NECKAR-ZEITUNG 06.12.10 - Matthias Roth


Roberto Devereux (Gaetano Donizetti) mit E. Gruberova, Nationaltheater Mannheim

Einmal mehr erwies sich, über was für ausgezeichnete Gesangssolisten das Nationaltheater Mannheim doch verfügt. (...) Einen warmen, trefflich focussierten und tiefgründigen Mezzosopran brachte Marie-Belle Sandis für die Sara mit. DER OPERNFREUND November 2010 - Ludwig Steinbach

Dass Musik stets dann greift (und ergreift), wenn sie über Stimmungen ferne, unsagbare Bilder der Seele beschwört, die sich manchmal hoffnungsvoll über höllischen Abgründen bewegen, das wissen auch die Sänger des Nationaltheaters. Und so bewältigt Marie-Belle Sandis die Partie der Sara nicht nur mit bestechend sicherer vokaler und stilistischer Kompetenz, sondern fügt zu den sensibel eingefärbten Gesten ihrer scheuen Weltsicht die ohnmächtige Zärtlichkeit einer Verlorenen. MANNHEIMER MORGEN 02.11.10 - Alfred Huber

Eine erstklassige Mitstreiterin fand Edita Gruberova in der eminent musikalischen, stimmlich präsenten Marie-Belle Sandis in der Rolle der Sara. DIE RHEINPFALZ 02.11.10 - Gabor Halasz

Marie-Belle Sandis war eine alle emotionale Phasen tapfer durchschtreitende Sara (...). RHEIN-NECKAR-ZEITUNG 02.11.10 - Bernd Zegowitz


La Clemenza di Tito, Rokokotheater Schwetzingen (Mannheimer Mozartsommer)

Das Drama am Laufen hält Vitellia, der Marie-Belle Sandis mit hochdramatischem Mezzo alle Züge des Verzehrtseins vor Liebe und Enttäuschung mitgibt, die sie zur Intrige umsetzt und darin scheitert. In Sandis' Partieführung spiegeln sich diese Charakterzüge heftig und streckenweise grandios. OPERNNETZ Juli 2010 - Eckhard Britsch (besuchte Vorstellung am 21.07.10)

Marie-Belle Sandis findet die richtige Mixtur, ihre Vitellia, Verschwörerin und künftige Kaisergattin, als liebende Frau wie als furiöse Rächerin gleichermassen überzeugen zu lassen. Ihre überschiessenden Gefühle lebt sie in Koloraturen aus. ECHO ONLINE 23.07.10 - Christian Knatz

Da ist sie: Vitellia, die an die Macht will und über Leichen geht. Marie-Belle Sandis spielt sie fast diabolisch, mit ihrer ausdrucksvollen Mimik entwickelt sie sich mehr und mehr zum machtgeilen Vamp, der erst in der Arie "Non più die fiori" (mit dem schönen Bassetthorn) die Bestie ablegt, menschliche Züge und einen Hauch Reue offenbart. Besonders in der tiefen und mittleren Lage singt Sandis zum Niederknien schön und kultiviert. MANNHEIMER MORGEN 20.07.10 - Stefan M. Dettlinger


Roberto Devereux (Gaetano Donizetti), Nationaltheater Mannheim

Das größte Lob des Abends gebührt Marie Belle Sandis (Sara). Mit ihrem atemdurchdrungenen, dunklen Timbre verkörperte sie auf ergreifende Weise die Rolle der unglücklichen Geliebten. Bereits in ihrem ersten Ausruf Mestizia in me! - O Traurigkeit in mir! bringt sie das ganze Schicksal dieser Figur zum Ausdruck. Gesättigtes Volumen in der Tiefe, samtweiche Spitzentöne und ein Messa di voce, das keinerlei Unsicherheiten in der Stimmbeherrschung kennt, zeigen, wie routiniert sich Sandis in dieser Partie zurechtfindet. OPERAPOINT Februar 2010 - Daniel Rilling

In Mannheim profilierten sich die beiden Sängerinnen als Virtuosinnen des Ziergesangs. (...) Als Sara Nottingham nahm Marie-Belle Sandis neben vokaler Bravour durch Feinschliff der Linienführung, erlesene Mezzo-Qualität und verfeinerte Musikalität für sich ein. DIE RHEINPFALZ 03.02.10 - Gabor Halasz


Festlicher Opernabend Norma (Vincenzo Bellini) mit E. Gruberova, konzertant, Nationaltheater Mannheim

Auch die anderen Gesangssolisten bewegten sich fast durchweg auf hohem Niveau.(...) Mit warmem und gefühlvollem Mezzosopran sang Marie-Belle Sandis eine ausdrucksstarke Adalgisa. DER NEUE MERKER Januar 2010 - Ludwig Steinbach

Die innere Zerrissenheit Adalgisas wird von [Marie-Belle Sandis] plastisch skizziert, in gewohnt kultivierter Stimmführung und edel-glockigem Timbre. Ein Höhepunkt die Duett-Szene, in der Sandis in den parallelen Koloratur-Passagen von Gruberova wie von einem durchsichtigen Faden gezogen asolut synchron singt. MANNHEIMER MORGEN 18.01.10 - Stefan M. Dettlinger


Amadis des Gaules (Johann Christian Bach), Nationaltheater Mannheim
Die Palme des Abends aber gebührt Marie-Belle Sandis, die mit der dämonischen Furie Arcabonne in Mimik, Spiel und Gesang auf eindrucksvolle Weise eine Emanation des Bösen auf die Bühne stellt. OPERNWELT Dezember 2009 - Uwe Schweikert

Damit ist die Arcabonne der Marie-Belle Sandis eindeutig die Gewinnerin des Abends. Figürlich eine zwischen Vernichtung, Tod und Liebe hin- und hergerissene Person, gestaltet sie geradezu vampyrhaft und saugt auch stimmlich alles in sich auf. Mit angenehm gutturalem Timbre gestaltet sie spannende Bögen in ihren farblich reich differenzierten Arien. Diese Sängerin läßt für die Zukunft einiges erwarten! DER NEUE MERKER.EU November 2009 - Friedeon Rosén (besuchte Vorstellung: 25.10.09)

Gefeiert auch Marie-Belle Sandis in der Rolle der Arcabonne, deren erotische Stimmfärbung der Rolle ihr besonderes Profil verleiht. OPERNNETZ Oktober 2009 - Frank Herkommer

Thomas Berau und Marie-Belle Sandis verkörpern das dunkle, böse Paar mit viel Spielpräsenz und in exzellenter stimmlicher Disposition. ONLINE MUSIK MAGAZIN Oktober 2009 - Christoph Wurzel

Marie-Belle Sandis ist eine auf der Bühne ebenso präsente wie sängerisch starke Arcabonne und das eigentliche vokale Zentrum dieser Produktion. Emotional bewegt sie sich auf Messers Schneide (...). RHEIN-NECKAR-ZEITUNG 19.10.09 - Matthias Roth


Ariadne auf Naxos (Richard Strauss), Nationaltheater Mannheim

Marie-Belle Sandis (...), liefert mit markanter Höhe und auch in der Tiefe sicheren Tönen eine interessante Gesangsleistung ab. OPERNWELT April 2009 - Udo Badelt

Den solistischen Höhepunkt an beiden Abenden bildete jedoch Marie-Belle Sandis in der Rolle der ihr auferlegten Komponistin und wurde dafür mit Ovationen bedacht. In dunklen Schattierungen und bester Artikulation schwingt sich ihr wunderschöner Mezzo in herrlichstem Legato mühelos in die strahlenden höheren Lagen. DER NEUE MERKER März 2009 - Gerhard Hoffmann (besuchte Vorstellungen: 14. & 17.02.09)

(...) Ganz wunderbar auch Marie-Belle Sandis als Komponist(in!), reich, weich, flutend, mühelos in sopranigen Höhen und mit unbedingter Hingabe. SCALA 2015 März 2009 - Ingo Wackenhut

Marie-Belle Sandis (Komponist) beeindruckte in ihrer Hosenrolle des unerfahrenen Eleven mit ihrer knabenhaft-frischen Stimme. OPERAPOINT Februar 2009 - Daniel Rilling

Die beste Leistung erbringt Marie-Belle Sandis, die mit voll und warm klingendem Mezzo-Sopran dem Komponisten ein anrührendes Profil gibt. ALLGEMEINE ZEITUNG MAINZ - 18.02.09 Ludwig Steinbach


Maria Stuarda (Gaetano Donizetti) konzertant, Nationaltheater Mannheim

Besonders Marie-Belle Sandis (Elisabetta) kann, trotz der konzertanten Aufführung, mit ihrer Mimik und ihrem warmen Mezzo-Sopran, den sie mit weichem Vibrato versieht und ohne große Anstrengung auch in die hohen Lagen führt, überzeugen. Passend dazu singt (...), wodurch die beiden nicht nur in ihren Arien sondern auch in den Duetten das Publikum verzaubern. Mit Bravorufen werden Sänger, Orchester und Chor nach der Aufführung auf der Bühne empfangen. OPERAPOINT Januar 2009 - Sonja Olsen

Auch gesanglich bewegte sich der Abend auf hohem Niveau. (...) Die über einen trefflich fokussierten Mezzosopran verfügende Marie-Belle Sandis war ihr als Elisabetta eine eindrucksvolle Gegenspielerin. ALLGEMEINE ZEITUNG MAINZ 13.01.09 - Ludwig Steinbach

Marie-Belle Sandis interpretierte die Konkurrentin aus England, und Streit möchte man auch mit der Französin mit dem ungemein ausdrucksstarken Gesicht nicht haben, die über keine riesige, aber eine sehr individuelle Stimme mit reichen Farben und exzellenter Mezzohöhe verfügt, die Tücke, Gefährlichkeit und Majestät der Königin ebenso wie verletzten Stolz und Eifersucht sehr präsent auszudrücken versteht und die über genügend Geläufigkeit verfügt, um die zum Teil aberwitzigen, aber immer geschmackvollen und nie dem vordergründigen Effekt dienenden Verzierungen souverän auszuführen. Wie eigentlich alle Mitwirkenden bemühte sie sich zudem permanent um eine intelligente Textausdeutung ... ONLINE MUSIK MAGAZIN 11.01.2009 - Thomas Tillmann


Mozart-Gala Schloss in Flammen, 27.07.08 - Schwetzinger Schlossgarten (Mannheimer Mozartsommer)

Die Gesangs-Solisten brillieren - trotz extremer Luft-Feuchtigkeit ! - mit engagierter Stimm-Kultur, vermitteln Mozart-Gefühle auf höchstem Niveau: (...) Marie-Belle Sandis lässt einen verzehrenden Cherubino hören; (...) OPERNNETZ .DE Juli 2008


Lucio Silla (W.A. Mozart), Rokokotheater Schwetzingen (Mannheimer Mozartsommer)

Die aberwitzig schwierigen Partien der jungen liebenden Giunia und Cecilio sind mit Cornelia Ptassek und Marie-Belle Sandis aus dem eigenen Ensemble optimal - ja, man darf sagen auf Weltniveau - besetzt. (...) Krämer baut nicht nur auf "geläufige Gurgeln", auch wenn die erfülltesten Momente die (...) und Cecilios (Sandis) herrliche Arie im Angesicht des Todes "Pupile amate" sind. MANNHEIMER MORGEN 26.07.08 - Waltraut Brunst


Alessandro (Gian Francesco de Majo), Nationaltheater Mannheim

Musikalisch war der Abend ein wahrer Triumph für das Mannheimer Ensemble, allen voran Marie-Belle Sandis in der Soprankastratenpartie des Poro (...). Sandis (...) bewältigte die virtuosen, mit heiklen Koloraturen und endlosen Läufen gespickten Arien mit eloquenter Brillanz, schier unerschöpflichem Atem und dem fast transsexuellen Timbre ihres geschmeidigen Mezzosoprans. OPERNWELT Juli 2008 - Uwe Schweikert

Marie-Belle Sandis (Poros) setzt ihren schönen Mezzo sehr beweglich und ästhetisch in Szene, betört mit sinnlich abgedunkeltem Ton und meistert die anspruchsvolle Partie mit höchster Bravour. DER NEUE MERKER Juli 2008 - Gerhard Hoffmann (besuchte Vorstellung am 11.06.08)

(...) Ihm überlegen zeigen sich Cornelia Ptassek als Cleofide und Marie-Belle Sandis als Porus, die mit enormer physischer Kondition gegen Alexander marschierte. FRANKFURTER RUNDSCHAU 09.06.08 - Stefan Schickhaus

(...) herausragend: Cornelia Ptassek als Cleofide und Marie-Belle Sandis als Poros (...) SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 04.06.08 - Kristina Maidt-Zinke (auch zu lesen im OPER & UND TANZ Juli/August 2008)

Und die Arien sind zwar hübsch, aber in nur wenigen Ausnahmen mehr als das, etwa wenn Marie-Belle Sandis uns als Porus mit dem kriegerischen Allegro "Destrier, che all'armi usato" (...) glasklare Koloraturen schenkt - einer der starken vokalen und musikalischen Momente. MANNHEIMER MORGEN 02.06.08 - Stefan M. Dettlinger


Il Trittico (Giacomo Puccini), Nationaltheater Mannheim

Was wir aber schon einmal verraten können, ist, dass (...), Marie-Belle Sandis als lebensechte Frugola, innige suora zelatrice und hochschwangere Ciesca mehr als überzeugt, (...) SCALA 2015 18.04.08 - Ingo Wackenhut

Viele andere sind erwähnenswert: Marie-Belle Sandis mit ihrer grotesk tönenden Frugola ("Mantel"), (...) MANNHEIMER MORGEN 10.03.08 - Stefan M. Dettlinger


Don Giovanni (W.A. Mozart), Aalto-Theater Essen

Marie-Belle Sandis (...), gestaltet die Donna Elvira (...) musikalisch (und auch szenisch) vielschichtig mit einer angespannten Nervosität, die deutlich macht, wie es unter der katholischen Oberfläche brodelt. ONLINE MUSIK MAGAZIN Januar 2008 - Stefan Schmöe (besuchte Vorstellung am 20.01.08)


Chorkonzert C-Dur Messe (Ludwig van Beethoven), Nationaltheater Mannheim

(...) und in der Messe stand das Soloquartett - Iris Kupke (Sopran), Marie-Belle Sandis (mit exquisitem Mezzoklang), Mark Adler (Tenor) und Thomas Jesatko (Bass) - für ansehnlichen sängerischen Standard ein. DIE RHEINPFALZ 12.11.07 - Gabor Halasz


La Scala di Seta (Gioacchino Rossini), Nationaltheater Mannheim

In besten Händen befand sich die Partie der Lucilla bei der eminent musikalischen, farbig gestaltenden Marie-Belle Sandis, die zudem mit ihrem schön getönten, klangvollen Mezzo für optimale Klangqualität einstand. DIE RHEINPFALZ 26.10.07 - Gabor Halasz

(...) Mit diesem Mann von Welt ist die noch ledige Lucilla bestens bedient. Marie-Belle Sandis sendet ihm die bezirzenden Signale ihres beflügelt kletternden Soprans. MANNHEIMER MORGEN 26.10.07 - ML


Lucio Silla (W.A. Mozart), Rokokotheater Schwetzingen (Mannheimer Mozartsommer)

Marie-Belle Sandis (...), als engagiert und ausdrucksvoll singender Cecilio (...) OPERNWELT September 2007 - Uwe Schweikert

Unter dem ehemaligen Mannheimer Generalmusikdirektor Adam Fischer war ein Differenzierungs- und Ausdrucksreichtum zu hören, der diese Oper zum packenden Seelendrama machte. Aus dem durchweg überzeugenden Sängerensemble müssen zwei Namen herausgehoben werden: einmal Marie-Belle Sandis, die Lucio Sillas Gegenspieler Cecilio mit anrührender Weichheit sang; (...) DIE WELT 14.07.07 - Stephan Hoffmann

Die handverlesenen Sänger, vor allem (...) und die Mezzosopranistin Marie-Belle Sandis, die als Revoluzzer Cecilio die Giunia kriegt, überzeugen in jeder Hinsicht. DER NEUE MERKER 14.07.07 - Ulrich Springsguth

Vor allem aber erlebte man ein Ensemble, das so enthusiasmiert sang wie agierte. (...) Expressiv und klangschön sang Marie-Belle Sandis den Cecilio (...) FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG 12.07.07 - Gerhard R. Koch

Eine der eindrücklichsten Szenen: Giunia und Cecilio, wie sie sich am Galgen stehend mit verbundenen Augen Adieu sagen (...). Leere. Trauer. Einsamkeit des Todes. Marie-Belle Sandis (Cecilio) erlebt einen großartigen Abend. Ihre "Pupile amate" (geliebte Augen), von Fischer schier aus dem Nichts heraus und sehr langsam dirigiert, ist an Kultur, Stimmführung und Beseeltheit nicht zu übertreffen. MANNHEIMER MORGEN 12.07.07 - Stefan M. Dettlinger


Der Rosenkavalier (Richard Strauss), Nationaltheater Mannheim

Marie-Belle Sandis fühlt sich in der Hosenrolle des rührend jungen Octavian so daheim wie in der feschen Mariandl-Verkleidung; ihr warmer Mezzo mischt sich perfekt mit den beiden Sopranen. MANNHEIMER MORGEN 23.04.07 - Waltraut Brunst


La Cenerentola (Gioacchino Rossini), Stadttheater Giessen

Die musikalischen Leistungen waren insgesamt sehr beachtlich, allen voran die koloratursichere und virtuose Marie-Belle Sandis, deren biegsame Stimme mit ihrem aparten, klarinettenartigen Timbre jeden Hörer sofort verführt. Ihr Liedchen "Una volta" hatte genau die richtige Mischung aus Trostlosigkeit und Sehnsucht, um von der Aussichtslosigkeit und himmelschreienden Ungerechtigkeit ihrer Lage zu überzeugen.
MITTEILUNGSBLATT DEUTSCHEN ROSSINI GESELLSCHAFT Juni 2007 - Steffen Meder

Die am Nationaltheater Mannheim engagierte Marie-Belle Sandis erobert die Herzen. Sie hat die artifiziellen und Effekt haschenden Koloraturen voll im Griff, lotet aber auch die seelischen Tiefen eines gedemütigten Mädchens voll aus, wenn sie das traurige Lied vom König singt. Eine berückend schöne Tiefe korrespondiert mit gestochenen Spitzentönen. WETZLARER NEUE ZEITUNG 27.03.07 - Peter Merck

(...) die Glaubwürdigkeit eines starken Charakters ist in Marie-Belle Sandis' natürlichem Agieren in der Titelrolle bestens nachzuvollziehen. Die Ausstrahlung der französischen Sängerin deckt alle Facetten der Figur ab bis hin zu dem Schlussmonolog als Fürstin. (...) GIESSENER ALLGEMEINE 26.03.07 - Olga Lappo-Danilewski

Darüber hinaus muss eine Cenerentola zu kunstvollster Gesangsdarbietung fähig sein. Rossini schrieb ihr verschlungene, schier endlose Koloraturen auf den schönen Leib, und Marie-Belle Sandis brilliert hier ein ums andere Mal, indem sie hinter all der technischen Perfektion Herz erkennen lässt. GIESSENER ANZEIGER 26.03.07


Don Giovanni (W.A. Mozart), Nationaltheater Mannheim

(...) Hier agiert kein hysterisches Weib, sondern eine leidenschaftliche Geliebte. Nicht anders empfindet man Marie-Belle Sandis als Donna Elvira. Ihre innerlich-beseelte klangreiche Tragik findet überzeugend Ausdruck in ihrer großen Abschiedsszene. ORPHEUS März/April 2007 - Barbara Röder

Marie-Belle Sandis eignet sich ideal für die Partie. Schlank und beweglich, klar fokussiert und mit schillerndem Timbre interpretiert sie vorzüglich die Verlassene. DER NEUE MERKER Dez. 2006 - Gerhard Hoffmann

Marie-Belle Sandis als Elvira gibt vokal eindringlich die tragikomische Studie einer Frau, die sich an den ungetreuen Mann klammert. ALLGEMEINE ZEITUNG MAINZ 18.11.06 - Siegfried Kienzle

Marie-Belle Sandis vermacht der Donna Elvira mit eleganter Tonführung und quirliger Koloraturversiertheit jene naiv-sehnsüchtige Beseeltheit, die uns Giovannis Abweisen verstehen lässt. MANNHEIMER MORGEN 14.11.06 - Stefan M. Dettlinger


Ascanio in Alba (W.A. Mozart), Landestheater Salzburg (Salzburger Festspiele)

(...) vokal betörend die Sopranistin Marie-Belle Sandis (...) FRANKFURTER RUNDSCHAU 07.08.06 - Hans-Klaus Jungheinrich

(...) die Mezzosopranistin Marie-Belle Sandis fand als Silvia mehr als schöne, nämlich berührende Töne und überzeugte auch darstellerisch. DIE WELT 05.08.06 - Ulrich Weinzierl

Dieser jungen Dame Silvia schreibt Mozart also Arien (...). Wundervolle Seelen-Stücke, die in den beiden Festspielaufführungen im Landestheater Marie-Belle Sandis mit viel Sensibilität gesungen hat - eine dünnhäutige, zerbrechliche Figur. WIENER ZEITUNG 05.08.06 - Reinhard Kriechbaum

Marie-Belle Sandis ist eine darstellerisch und stimmlich hinreißende Silvia, optisch und akustisch der Lichtblick des Abends. DER STANDARD 5/6.08.06 - Heidemarie Klabacher

Heftiger Applaus überschüttet Solisten und Chor, allen voran Marie-Belle Sandis (Silvia) und Diana Damrau (Fauno) (...) MANNHEIMER MORGEN 05.08.06 - Stefan M. Dettlinger


Chorkonzert Lili Boulanger - Maurice Duruflé, 14.04.06, Christuskirche Mannheim

Ausgezeichnet erhebt sich der so klangrund geführte Mezzo von Marie-Belle Sandis aus der Chor-Orchesterlandschaft. (...) eine überlegene Gesamtschau, in der das natürliche Timbre von Marie-Belle Sandis für weitere Glanzpunkte sorgte. MANNHEIMER MORGEN 18.04.07 - Eckhard Britsch


Le Nozze di Figaro (W.A. Mozart), Nationaltheater Mannheim

Ein herzerfrischender, hoffnungslos überforderter Cherubino bei dieser Auswahl holder Weiblichkeit, atemlos und pubertär ungelenk, fabelhaft im Spiel, dazu gesegnet mit einem in allen Lagen betörenden Mezzo, hatte Marie-Belle Sandis mit dieser Paraderolle den großen Publikumserfolg. DER NEUE MERKER November 2005 - Gerhard Hoffmann

(...) Dann regelt der Page das aber leger und souverän, wie überhaupt die Sängerin der Partie, Marie-Belle Sandis ein berückender kleiner Verführer ist und das Kompliment "bravo, che bella voce" hier ins Schwarze trifft. ONLINE MUSIK MAGAZIN November 2005 - Christoph Wurzel

Dem Cherubino verlieh Marie-Belle Sandis nicht nur ihre klare, gerade und substanzvolle Mezzostimme, sondern auch sinnliche Leidenschaft. MANNHEIMER MORGEN 15.11.05 - Stefan M. Dettlinger


Les Huguenots (Giacomo Meyerbeer), Opéra Royal de Wallonie (Lüttich)

Einen glänzenden Eindruck hinterließ dagegen Marie-Belle Sandis, die am Nationaltheater Mannheim engagiert ist und dort in der nächsten Spielzeit ihre Rollendebüts als Octavian und Charlotte haben wird und mit ihrem sehr individuell timbrierten, eben nicht wie die Durchschnittsstimmen hunderttausender Kolleginnen im lyrischen Fach klingenden, sehr "französischen" und einen angenehmen Schuss Schärfe aufweisenden Mezzosopran von großer Beweglichkeit als Page Urbain reüssieren konnte, zumal auch sie eine engagierte Actrice ist. ONLINE MUSIK MAGAZIN Juni 2005 - Thomas Tillmann

Der Urbain von Marie-Belle Sandis besticht durch selbstbewussten Silberklang. OPERNNETZ .DE Juni 2005

Glänzend war auch in diesem Akt der Auftritt von Marie-Belle Sandis. GRENZ ECHO 20.05.06 - Heinz Godesar